Aus der Stadt und über den Fluss – Lesung mit Jörg Jacob

Stadtbibliothek Leipzig I VR Huldreich Groß, 4. OG
12. Oktober, 18 Uhr

»Aus der Stadt und über den Fluss« – Lesung mit Jörg Jacob

Zwölf Wanderungen auf literarischen Pfaden. Von Petrarca bis Joseph Roth, vom Labyrinth des Minotaurus bis in die Wohnung des Erzählers führen die Wege dieses Buches.

Eine Veranstaltung des Verbandes deutscher Schriftsteller/-innen in Kooperation mit dem Sächsischen Literaturrat. Im Rahmen der Reihe Premieren Leipziger Schreibender in der Stadtbibliothek.

 

Textwerkstatt im Herbst: Die erzählte Welt

Ab 4.Oktober, 19 Uhr

Die Leipziger Textwerkstatt "Die Erzählte Welt" lädt zur Teilnahme an der Seminaren 2022/23 ein:


Wer gern schreibt oder schon immer einmal damit beginnen wollte, wer Erfahrungen austauschen oder etwas mehr über das literarische Handwerk erfahren möchte, ist richtig bei dem Workshop, den Jörg Jacob ab 4. Oktober im Literaturraum TEXTAT in Plagwitz anbietet. Der Schreibkurs findet jeweils am Dienstagabend statt. In kreativer Atmosphäre sollen die Teilnehmer die Möglichkeit bekommen, im kleinen Kreis mit dem Leipziger Autor einen neuen Text zu entwickeln bzw. bereits geschriebene Texte vorzustellen. Erster Termin am 4. Oktober, 19 Uhr. Kurzfristige Anmeldungen sind möglich. 

Weitere Informationen und Anmeldung: info@joerg-jacob.de

 


 

 

Zum Ende der Welt. Eine Reise auf dem südlichen Peloponnes – Kapitel 5 "Messa Mani Teil Zwei"

Veröffentlicht am 24. September 2022 auf dem Blog des Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie
 

 

Lesung & Musik: Die Leipziger Textwerkstatt stellt sich vor

Im Rahmen des Stadtteilfestivals Ostlichter wird die Leipziger Textwerkstatt „Die erzählte Welt“ Ergebnisse der Werkstattarbeit vorstellen und 10 Jahre Textwerkstatt auch ein wenig feiern. Mit eigenen Texten und Songs werden Maria Schüritz, Constanze Wirsing, Anja Geiling, Michael Otte und Daniel Stojek dabei sein. Sandra Wehlich öffnet die Zündwerk-Bar, Jörg Jacob moderiert.

ZÜNDWERK LEIPZIG im

Kunst-und Gewerbehof HP7  / Graphisches Viertel 

Hans-Poeche-Str. 7 / 04103 Leipzig 

Lesung und Gespräch: Die Edition Wörtersee stellt sich vor – eine Buchreihe der Connewitzer Verlagsbuchhandlung

Die Edition Wörtersee der Connewitzer Verlagsbuchhandlung versammelt Lyrik und Prosa noch unbekannter, aber auch bereits etablierter oder zu Unrecht in Vergessenheit geratener Autorinnen und Autoren. Die Bücher erscheinen als schön gestaltete Klappenbroschuren zu erschwinglichem Preis und laden zum Entdecken ein. Von der Stiftung Buchkunst wurde die Reihe im Wettbewerb der schönsten deutschen Bücher mit einer Prämierung geehrt. Die einzelnen Bände werden vom Leipziger Grafiker André Göhlich gestaltet. Aktuell sind hier die beiden Prosatitel „Aus der Stadt und über den Fluss – Zwölf Versuche über das Gehen“ sowie „fluten“ von Jörg Jacob erschienen. Gemeinsam mit dem Autor stellt der Verleger Peter Hinke die Buchreihe genauer vor.

Als Gastleserin ist zudem die Lyrikerin Johanna Schwedes eingeladen. Sie publiziert beim Leipziger Verlag Reinecke & Voß. Bisher erschienen die Lyrikbände „Den Mond unterm Arm“, und „Der Asphalt klingelt, ich geh ran“)

Moderation: Sabine Franke

23. September / 20 Uhr / Textat / http://www.textat-leipzig.de

Erich-Zeigner-Alle 64. 04229 Leipzig

Lesung und Gespräch mit Johanna Schwedes und Jörg Jacob sowie Peter Hinke

Moderation: Sabine Franke

 

Gehen und Hören: musikalisch-literarischer Spaziergang

7. August 2022 | 11:00 - 12:00 Freier Eintritt

Am Sonntag, den 07. August 2022 laden Jörg Jacob und Maria Schüritz ein zu einem ganz besonderen Spaziergang: eine musikalische Wandellesung durch Grünau.

Vom Treffpunkt an der S-Bahn Station Miltizer Allee gehen wir gemeinsam durch Grünau in Richtung Kulkwitzer See. An mehreren Hör- und Haltepunkten des Spaziergangs wird jeweils ein literarischerText (Jörg Jacob) zu hören sein. 

Akustische Interventionen der Musikerin Maria Schüritz werden den Gang strukturieren. Dauer etwa eine reichliche Stunde.

 

Zum Ende der Welt. Eine Reise auf dem südlichen Peloponnes – Kapitel 4 "Messa Mani"

Veröffentlicht am 22. Juli 2022 auf dem Blog des Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie

Samstag, 2. Juli, 11 Uhr: Literaturfrühstück

Literatur trifft Frühstück! ... Literaturfrühstück in der HP7


Lesung: Micul Dejun, Martina Lisa, Jörg Jacob & Clemens Böckmann

Micul Dejun und Martina Lisa lesen aus ALL.TAG //

Jörg Jacob liest aus seinem neuen Buch " Aus der Stadt und über den Fluß" 12 Versuche über das Gehen // Moderation Clemens Böckmann


 

Brunch in Werkstattatmosphäre
Open Mike
Buchverkauf (ihr habt die Chance Bücher / Independentmags zu erwerben)
Im Anschluss: Open Mike ____ bringt Eure Texte mit!

 

 

Neustart Textwerkstatt – Die erzählte Welt

Freitag, 24. Juni - Sonntag, 26. Juni 2022 

Gästehaus Steinmeister / Weinberge 1 / 06618 Naumburg / Saale 

In kreativer Atmosphäre sollen die Teilnehmer dieses Wochenendseminars die Möglichkeit

bekommen, im kleinen Kreis mit dem Leipziger Schriftsteller neue Texte zu entwickeln

bzw. bereits geschriebene Texte vorzustellen. 

Weitere Informationen und Anmeldung: info@joerg-jacob.de

Zum Ende der Welt. Eine Reise auf dem südlichen Pelopones – Kapitel 3 "Exo Mani II"

Veröffentlicht am 20. Mai 2022 auf dem Blog des Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie

Leipzig liest trotzdem: 

 

18.03.2022 19 Uhr Paulinum (Augustusplatz) Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah liest. Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Penguin Verlag und dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig

18.03.2022 20 Uhr Haus der Demokratie: Jörg Jacob liest aus seinem neuen Buch "Aus der Stadt und über den Fluss"
 

19.03.2022 10 Uhr und 20.03.2022 10 Uhr Cammerspiele (buchmesse_popup) AutorInnen der Tippgemeinschaft stellen die 20. Ausgabe der Anthologie der Studierenden des Literaturinstitut vor.

19.03.2022 11 - 17 Uhr / ca 11:30 Uhr - Entschleunigung im Wörtersee: Sebastian Ringels Stadtführung "Vom Wandel der Leipziger Vorstädte" (Start 11 Uhr am Leuschnerplatz / Deutsche Bank) stoppt im Peterssteinweg 7. - Die Künstlerin Yvonne Kuschel (12-13.30 Uhr), der Cartoonist Beck (12-13:30), die Autoren Jörg Jacob (11-16 Uhr) und Jaroslav Rudiš, die Illustratorin Halina Kirschner (letztere beide ab ca. 14:45 Uhr) signieren eigene Werke und essen Kuchen. 

20.03.2022 11:30 Uhr Cammerspiele (buchmesse_popup) Jörg Jacob liest aus seinem neuen Buch "Aus der Stadt und über den Fluss"

 

 

18.03.2022, 20 Uhr Lesung: 
Aus der Stadt und über den Fluss
Zwölf Versuche über das Gehen

 Auf dem Tisch breitete meine Mutter Schnittmusterbögen aus. Ich sah sie als Landkarten und versuchte in ihnen die Topografie unseres Ortes und der Umgebung zu erkennen. Der große Halbbogen war der See, eine schraffierte Fläche der Wald, gestrichelte Linien geheime Wege, für die man Zaunlücken und Pfade am Rande der Schrebergärten kennen musste.
Gehen. Auf den Mont Ventoux, über Inseln, durch Wald und Städte. Zwölf Wanderungen auf literarischen Pfaden. Von Petrarca bis Joseph Roth, vom Labyrinth des Minotaurus bis in die Wohnung des Erzählers führen die Wege dieses Buches.

Zum Ende der Welt – Eine Reise auf dem südlichen Peloponnes

Jörg Jacob berichtet von einer Griechenlandreise, die ihn mit einem Freund von Athen über Sparta und Mystras bis zum südlichen Ende des Peloponnes geführt hat. Eindrücke und Gedanken der Wanderer verbinden sich mit Orten, die aus der griechischen Mythologie überliefert sind. Unterteilt in sieben Kapitel wird dieser Text im Jahresverlauf auf dem Blog des Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie veröffentlicht.

„Mit den Füßen im Schlamm, mit dem Kopf in den Sternen“ – Digitale Lesungen des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) in Ver.di – Landesverband Sachsen

Jörg Jacob liest "Gefährten der Stille", eine Erzählung dystopischer Natur, die während der Pandemie entstanden ist.

08.10.2021: Lesezeit im Göschenhaus. 
Veranstaltungsreihe zum 220. Jahrestag des Beginnes von Johann Gottfried Seumes
"Spaziergang nach Syrakus"

Lesung Jörg Jacob mit der Vorstellung seines neuen Buches 

"Aus der Stadt und über den Fluss: Zwölf Versuche über das Gehen"

Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Leipzig 2021

Moderation: Elmar Schenkel

Beginn: 19 Uhr

Eintritt: 3,- €

 

24.09.2021: Lesezeit im Göschenhaus.
Veranstaltungsreihe zum 220.Jahrestag des Beginnes von Johann Gottfried Seumes "Spaziergang nach Syrakus"

Lesung Elmar Schenkel mit der Vorstellung seines neuen Buches "Unterwegs nach Xanadu: Begegnungen zwischen Ost und West".

(S.Fischer, Frankfurt am Main 2021)
Moderation Jörg Jacob.

Beginn 19 Uhr
Eintritt: 3,- €

Hochland im Norden von San Borondón

Lesung: Auf San Borondón

14. September 2021
19:30 Uhr – Haus des Buches

Manuskriptlesung mit Jörg Jacob

Moderation: Elmar Schenkel

Schauplatz einer neuen Erzählung des Leipziger Autors Jörg Jacob ist die mythische Insel San Borondón. Auf der mysteriösen achten Insel der Kanarengruppe sollen – laut dem britischen Naturforscher Edward Harvey – u.a. die erstaunlichsten Tiere leben, genannt seien der eidechsenähnliche „Draco Telli“ und der Flugsaurier „Regina Raptoris“. Hier treffen in Jacobs Erzählung die beiden Freunde Alder und Jablonski aufeinander und erleben diverse Abenteuer. Was als Komödie beginnt, entwickelt sich zu einer Auseinandersetzung von existentieller Bedrohung.

Eintritt: 5 €/ 4€ ermäßigt

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises für Vergleichende Mythologie e. V. Gefördert vom Kulturamt Leipzig.

Anmeldungen sind per E-Mail unter info@vergleichende-mythologie.de möglich. Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen des Literaturhauses: www.literaturhaus-leipzig.de

GEHEN UND HÖREN: Ein literarisch-musikalischer Spaziergang

Jörg Jacob (Texte) & Maria Schüritz (Gitarre)

12.September, 11 Uhr

Start: Mariannenpark, Rosengarten,

Rohrteichstraße, 04347 Leipzig

GEHEN UND HÖREN: Ein literarisch-musikalischer Spaziergang

Jörg Jacob (Texte) & Maria Schüritz (Gitarre)

11. September, 11 Uhr

Start am Haus des Buches (Eingang)

Gerichtsweg 28  04103 Leipzig

10. September 2021 LESEZEIT IM GÖSCHENHAUS. 
Veranstaltungsreihe zum 220. Jahrestag des Beginnes von Johann Gottfried Seumes „Spaziergang nach Syrakus“

Johann Gottfried Seume (1763-1810) und Patrick Leigh Fermor (1915-2011) – Zwei Wanderer in Europa. Eine Veranstaltung mit Jörg Jacob und Elmar Schenkel
Moderation Jörg Jacob.

Beginn 19 Uhr
Eintritt: 3,- €

Beide – Johann Gottfried Seume und Patrick Leigh Fermor – sind zum Jahresende losgegangen, eine eher ungünstige Zeit für Fußreisen … und beide vor Ausbruch großer Kriege – Napoleon und Zweiter Weltkrieg. Ihre Fußreisen haben eine ikonische Bedeutung in Deutschland bzw. Großbritannien erlangt. Beide sind großartige Beobachter kultureller und politischer Entwicklungen, die sie auf ihren Reisen aufzeichnen. Historisch gebildet und literarisch ausdrucksfähig, stellen sie Höhepunkte des Reisens dar. Insbesondere reflektieren sie über das langsame, wandernde Reisen.
Neben Seume werden Texte aus den Reisebüchern von Fermor vorgestellt, die zwar mittlerweile auch in deutscher Sprache vorliegen, aber bei uns immer noch ein Geheimtipp sind. In England gelten dagegen seine Werke als stärkste Bezugspunkte der britischen Reiseliteratur des 20. Jahrhunderts.

April 2021 
Miniaturen von Gastautor Jörg Jacob 

Ennui

Das Vergessen geschieht unmerklich, vollzieht sich im Schlaf. An einem Julimorgen langsam erwachen, der erste Blick durch das   Fenster auf die  sommerliche Landschaft draußen, vielleicht eine Abkühlung nach dem lange erwarteten Landregen, die ersten vagen Gedanken an Vorhaben, Pläne, Reisen, bis dann plötzlich eine Beklemmung, eine Unruhe anhebt, lautlos erscheint  wie der Schatten eines großen Fisches in klarem Wasser, in dem man schwimmt. Man hatte es vergessen, für einen Moment und jetzt ist es wieder da: die Bedrohung, die eine Änderung aller bestehenden Verhältnisse befürchten lässt. Für wie lange? Einen Monat, zwei oder drei? Ein ganzes Jahr oder länger? Vielleicht für alle Zeit?

 

TEXTWERKSTATT IM FRÜHLING: Die Erzählte Welt

2019 / 2020


Wer gern schreibt oder schon immer einmal damit beginnen wollte, wer Erfahrungen
austauschen oder etwas mehr über das literarische Handwerk erfahren möchte, ist
richtig bei dem Workshop, den Jörg Jacob vom 3. März bis Ende Juni im
Literaturraum TEXTAT in Plagwitz anbietet. Der Schreibkurs findet jeweils am
Dienstagabend statt. In kreativer Atmosphäre sollen die Teilnehmer die Möglichkeit
bekommen, im kleinen Kreis mit dem Leipziger Autor einen neuen Text zu entwickeln
bzw. bereits geschriebene Texte vorzustellen. 
Weitere Informationen und Anmeldung: info@joerg-jacob.de

Herr Tod serviert halbvolle Gläser: Jörg Jacobs neue "Geschichten ohne festen Wohnsitz"

„Seit fünf Jahren erscheinen Jörg Jacobs "Geschichten ohne festen Wohnsitz" in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung. In zwei neuen Folgen geht es ums Warten und Erwartungen, das Leben vor und nach dem Tod. Sie sind skurril, versöhnlich und lehrreich, denn: Augen auf bei der Reinkarnation!"
(Leipziger Volkszeitung, 23.11.2019)

Ein neuer Titel in der Reihe "Geschichten ohne festen Wohnsitz" erblickt das Licht einer Buchhandlung. Lesung & Buchvorstellung mit der Illustratorin Susann Hesselbarth in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung im Specks Hof in Leipzig

Ein Schreibtisch in Prag

Auf dem Genscher-Balkon, Lesungen im Literaturhaus und auf der Moldau

Mai / Juni 2015: Arbeitsaufenthalt am Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren

99 Miniaturen aus der poetischen Welt des Jörg Jacob

Für das "Vineta-Riff" bekam Jörg Jacob 2006 den Gellert-Preis, als er 2009 die Erzählung "fluten" vorlegte, fand darin die seinerzeit schon ferne Jahrhundertflut von 2002 ihr Echo. Aber wer den Leipziger Erzähler in den großen Literaturdiskussionen der Republik sucht, findet ihn nicht. Die leisen Töne sorgen selten für große Aufregung. Die großen Narreteien schon eher. Aber die spiegeln sich ja in seinen Texten nur. Ziemlich direkt, so wie ein Spiegelbild auf dem Wasser. Mal ganz ruhig und gestochen scharf, mal leicht bewegt, mal regelrecht von Wellen zersplittert. Er betrachtet die Welt trotzdem nicht im Spiegel, auch wenn es so aussieht. Man könnte auch sagen: Er ist kein Journalist, der alles überzeichnet, dramatisiert, sofort zur politischen Botschaft zu machen versucht. Er ist Dichter. Auch wenn er nicht reimt und keine lyrischen Töne anstimmt. Er ist Spaziergänger im besten Wortsinn, Beobachter, Zuschauer. Man merkt beim Lesen seiner Texte, wie er sich auf das Erzählte und Gesehene konzentriert und das ganze Bild zu erfassen versucht. 

Leipziger Zeitung, 9.10.2015