08. Oktober: Lesezeit im Göschenhaus. 
Veranstaltungsreihe zum 220. Jahrestag des Beginnes von Johann Gottfried Seumes
"Spaziergang nach Syrakus"

Lesung Jörg Jacob mit der Vorstellung seines neuen Buches 

"Aus der Stadt und über den Fluss: Zwölf Versuche über das Gehen"

Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Leipzig 2021

Moderation: Elmar Schenkel

Beginn: 19 Uhr

Eintritt: 3,- €

 

24. September: Lesezeit im Göschenhaus.
Veranstaltungsreihe zum 220.Jahrestag des Beginnes von Johann Gottfried Seumes "Spaziergang nach Syrakus"

Lesung Elmar Schenkel mit der Vorstellung seines neuen Buches "Unterwegs nach Xanadu: Begegnungen zwischen Ost und West".

(S.Fischer, Frankfurt am Main 2021)
Moderation Jörg Jacob.

Beginn 19 Uhr
Eintritt: 3,- €

Hochland in Norden von San Borondón

Lesung: Auf San Borondón

14. September 2021
19:30 Uhr – Haus des Buches

Manuskriptlesung mit Jörg Jacob

Moderation: Elmar Schenkel

Schauplatz einer neuen Erzählung des Leipziger Autors Jörg Jacob ist die mythische Insel San Borondón. Auf der mysteriösen achten Insel der Kanarengruppe sollen – laut dem britischen Naturforscher Edward Harvey – u.a. die erstaunlichsten Tiere leben, genannt seien der eidechsenähnliche „Draco Telli“ und der Flugsaurier „Regina Raptoris“. Hier treffen in Jacobs Erzählung die beiden Freunde Alder und Jablonski aufeinander und erleben diverse Abenteuer. Was als Komödie beginnt, entwickelt sich zu einer Auseinandersetzung von existentieller Bedrohung.

Eintritt: 5 €/ 4€ ermäßigt

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises für Vergleichende Mythologie e. V. Gefördert vom Kulturamt Leipzig.

Anmeldungen sind per E-Mail unter info@vergleichende-mythologie.de möglich. Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen des Literaturhauses: www.literaturhaus-leipzig.de

GEHEN UND HÖREN: Ein literarisch-musikalischer Spaziergang

Jörg Jacob (Texte) & Maria Schüritz (Gitarre)

12.September, 11 Uhr

Start: Mariannenpark, Rosengarten,

Rohrteichstraße, 04347 Leipzig

GEHEN UND HÖREN: Ein literarisch-musikalischer Spaziergang

Jörg Jacob (Texte) & Maria Schüritz (Gitarre)

11. September, 11 Uhr

Start am Haus des Buches (Eingang)

Gerichtsweg 28  04103 Leipzig

10. September 2021 LESEZEIT IM GÖSCHENHAUS. 
Veranstaltungsreihe zum 220. Jahrestag des Beginnes von Johann Gottfried Seumes „Spaziergang nach Syrakus“

Johann Gottfried Seume (1763-1810) und Patrick Leigh Fermor (1915-2011) – Zwei Wanderer in Europa. Eine Veranstaltung mit Jörg Jacob und Elmar Schenkel
Moderation Jörg Jacob.

Beginn 19 Uhr
Eintritt: 3,- €

Beide – Johann Gottfried Seume und Patrick Leigh Fermor – sind zum Jahresende losgegangen, eine eher ungünstige Zeit für Fußreisen … und beide vor Ausbruch großer Kriege – Napoleon und Zweiter Weltkrieg. Ihre Fußreisen haben eine ikonische Bedeutung in Deutschland bzw. Großbritannien erlangt. Beide sind großartige Beobachter kultureller und politischer Entwicklungen, die sie auf ihren Reisen aufzeichnen. Historisch gebildet und literarisch ausdrucksfähig, stellen sie Höhepunkte des Reisens dar. Insbesondere reflektieren sie über das langsame, wandernde Reisen.
Neben Seume werden Texte aus den Reisebüchern von Fermor vorgestellt, die zwar mittlerweile auch in deutscher Sprache vorliegen, aber bei uns immer noch ein Geheimtipp sind. In England gelten dagegen seine Werke als stärkste Bezugspunkte der britischen Reiseliteratur des 20. Jahrhunderts.

April 2021 
Miniaturen von Gastautor Jörg Jacob 

Ennui

Das Vergessen geschieht unmerklich, vollzieht sich im Schlaf. An einem Julimorgen langsam erwachen, der erste Blick durch das   Fenster auf die  sommerliche Landschaft draußen, vielleicht eine Abkühlung nach dem lange erwarteten Landregen, die ersten vagen Gedanken an Vorhaben, Pläne, Reisen, bis dann plötzlich eine Beklemmung, eine Unruhe anhebt, lautlos erscheint  wie der Schatten eines großen Fisches in klarem Wasser, in dem man schwimmt. Man hatte es vergessen, für einen Moment und jetzt ist es wieder da: die Bedrohung, die eine Änderung aller bestehenden Verhältnisse befürchten lässt. Für wie lange? Einen Monat, zwei oder drei? Ein ganzes Jahr oder länger? Vielleicht für alle Zeit?

 

TEXTWERKSTATT IM FRÜHLING: Die Erzählte Welt

2019 / 2020


Wer gern schreibt oder schon immer einmal damit beginnen wollte, wer Erfahrungen
austauschen oder etwas mehr über das literarische Handwerk erfahren möchte, ist
richtig bei dem Workshop, den Jörg Jacob vom 3. März bis Ende Juni im
Literaturraum TEXTAT in Plagwitz anbietet. Der Schreibkurs findet jeweils am
Dienstagabend statt. In kreativer Atmosphäre sollen die Teilnehmer die Möglichkeit
bekommen, im kleinen Kreis mit dem Leipziger Autor einen neuen Text zu entwickeln
bzw. bereits geschriebene Texte vorzustellen. 
Weitere Informationen und Anmeldung: info@joerg-jacob.de

Herr Tod serviert halbvolle Gläser: Jörg Jacobs neue "Geschichten ohne festen Wohnsitz"

„Seit fünf Jahren erscheinen Jörg Jacobs "Geschichten ohne festen Wohnsitz" in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung. In zwei neuen Folgen geht es ums Warten und Erwartungen, das Leben vor und nach dem Tod. Sie sind skurril, versöhnlich und lehrreich, denn: Augen auf bei der Reinkarnation!"
(Leipziger Volkszeitung, 23.11.2019)

Ein neuer Titel in der Reihe "Geschichten ohne festen Wohnsitz" erblickt das Licht einer Buchhandlung. Lesung & Buchvorstellung mit der Illustratorin Susann Hesselbarth in der Connewitzer Verlagsbuchhandlung im Specks Hof in Leipzig

Ein Schreibtisch in Prag

Auf dem Genscher-Balkon, Lesungen im Literaturhaus und auf der Moldau

Mai / Juni 2015: Arbeitsaufenthalt am Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren

99 Miniaturen aus der poetischen Welt des Jörg Jacob

Für das "Vineta-Riff" bekam Jörg Jacob 2006 den Gellert-Preis, als er 2009 die Erzählung "fluten" vorlegte, fand darin die seinerzeit schon ferne Jahrhundertflut von 2002 ihr Echo. Aber wer den Leipziger Erzähler in den großen Literaturdiskussionen der Republik sucht, findet ihn nicht. Die leisen Töne sorgen selten für große Aufregung. Die großen Narreteien schon eher. Aber die spiegeln sich ja in seinen Texten nur. Ziemlich direkt, so wie ein Spiegelbild auf dem Wasser. Mal ganz ruhig und gestochen scharf, mal leicht bewegt, mal regelrecht von Wellen zersplittert. Er betrachtet die Welt trotzdem nicht im Spiegel, auch wenn es so aussieht. Man könnte auch sagen: Er ist kein Journalist, der alles überzeichnet, dramatisiert, sofort zur politischen Botschaft zu machen versucht. Er ist Dichter. Auch wenn er nicht reimt und keine lyrischen Töne anstimmt. Er ist Spaziergänger im besten Wortsinn, Beobachter, Zuschauer. Man merkt beim Lesen seiner Texte, wie er sich auf das Erzählte und Gesehene konzentriert und das ganze Bild zu erfassen versucht. 

Leipziger Zeitung, 9.10.2015